Redoxreaktionen aufstellen

Redoxreaktionen aufstellen

Veröffentlicht am 06.10.2015

Autor: Galina Schlundt - Kontaktieren
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Die Redoxreaktionen sind grundlegender Bestandteil der Chemie. Das Aufstellen solcher Reaktionen ist unter Beachtung einiger weniger Dinge nicht schwer und wird im folgenden Teil Schritt für Schritt dargestellt. So werden Redoxreaktionen aufgestellt Zunächst benötigen Sie eine einfache Reaktionsgleichung. In diesem Beispiel wird dazu eine Oxidation von Iodidionen in Eisenchlorid verwendet. Formulieren Sie also zuallererst die Reaktion. Bei diesem Elektronen übertragenden Versuch sieht die Gleichung wie folgt im video aus. Nun müssen Sie die Oxidationsszahlen der Redoxreaktionen ermitteln. Die Teilchen, die Elektronen aufnehmen, deren Oxidationszahlen also kleiner werden, machen die Reduktionsgleichungen der Redoxreaktionen aus. Diese Gleichung notieren Sie einfach und ergänzen die fehlenden Elektronen auf der linken Seite. Bei der Oxidation gilt das gleiche Prinzip, nur umgekehrt. Teilchen, deren Oxidationszahlen kleiner werden, die also Elektronen abgeben, zählen zur Oxidationsgleichung. Diese notieren Sie auch und fügen wiederum die fehlenden Elektronen auf der rechten Seite hinzu. Ladungsausgleich und Gesamtgleichung Jetzt müssen Sie noch die Anzahl der Elektronen bei beiden Teilgleichungen angleichen Ladungsausgleich bei der Oxidation sind zwei Elektronen, bei der Reduktion nur ein Elektron beteiligt. Multiplizieren Sie daher einfach die komplette Reduktion mit dem Faktor zwei. Nun können Sie die beiden Gleichungen zu einer Gesamtgleichung (Ionengleichung) zusammenführen und diese auch gleich aufstellen: Dazu müssen Sie lediglich die jeweils linken Seiten von Reduktion und Oxidation auf die erste Seite der Gleichung schreiben und die rechte Seite der beiden auf die zweite Seite. Nachdem Sie zuvor mit der Multiplikation die Elektronen herauskürzen konnten, sieht die Gleichung danach so aus. Damit ist die Redoxreaktion so weit gelöst. Kommt es vor, dass durch den Ladungsausgleich negative Ladungen übergeblieben sind, so werden auch diese ausgeglichen. Dazu verwendet man in saurer Lösung H3O+ -Ionen, in basischer Lösung OH- -Ionen. Um anschließend die Atombilanz wieder in Ordnung zu bringen, kommen Wassermoleküle zum Einsatz. Das Aufstellen der Gleichung verläuft sonst nach dem gleichen Prinzip.

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