Lewis Formel Erklärung in der Chemie

Lewis Formel Erklärung in der Chemie

Veröffentlicht am 06.10.2015

Autor: Galina Schlundt - Kontaktieren
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Lewis Formel Erklärung in der Chemie Erklärung und Regeln Bei der Lewis-Formel werden immer die Elektronen der äußersten Schale eines Atoms dargestellt, die potenziell eine Bindung eingehen könnten. Dabei wird die Abkürzung des Elements in die Mitte geschrieben und ungebundene bzw. ungepaarte Elektronen werden als Punkte symmetrisch um dieses Zeichen angeordnet. Eine Erklärung, warum Sie dennoch bei dieser Darstellungsform in der Regel keine Punkte sehen, ist, dass Bindungen und Elektronenpaare normalerweise als Striche dargestellt werden. Bei der ersten Periode, in der nur Wasserstoff und Helium stehen, ist die Valenzschale bereits mit zwei Elektronen komplett gefüllt. In höheren Perioden sind Nichtmetalle bestrebt, eine gefüllte Valenzschale durch Bindungen zu erhalten. Ab der zweiten Periode wären dies acht Elektronen, also acht Punkte oder vier Striche. Besitzt ein Atom unbesetzte d-Orbitale (ab der dritten Periode), kann die Anzahl von acht Außenelektronen in Sonderfällen auch leicht überschritten werden. Elemente der ersten Hauptgruppe, sowie der siebten Hauptgruppe gehen immer nur eine Bindung ein. Elemente der zweiten sowie sechsten Hauptgruppe sind hingegen bestrebt, zwei Bindungen einzugehen. Atome aus der dritten und fünfte Hauptgruppe besitzen in der Regel drei Bindungen zu einem oder mehreren anderen Atomen. Kohlenstoff und andere Elemente der vierten Gruppe gehen vier Bindungen ein. Gerade, wenn mehrere Bindungspartner vorliegen, sind verschiedene Lewis-Formeln denkbar. Hier führen folgende Regeln zu der richtigen Schreibweise. Alle Atome sind bestrebt, die höchstmögliche Anzahl an Bindungen einzugehen, bis die Oktettregel erfüllt ist. Polare Bindungen sind neutralen Bindungen zu bevorzugen. Die Erklärung dafür ist, dass polare Bindungen deutlich energiereicher und damit stabiler sind. Atome versuchen, möglichst weit voneinander entfernt zu sein. Dreieckige Ringanordnungen von Molekülen sind zum Beispiel aufgrund der räumlichen Nähe nicht möglich. Auch eine viereckige Anordnung ist noch äußerst ungünstig und damit unwahrscheinlich.

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