GLYKOLYSE - Biochemie

GLYKOLYSE - Biochemie

Veröffentlicht am 05.07.2014

Autor: Sara - Kontaktieren

Hallöchen, Ihr findet weite Informationen unter www.medizinnachhilfe.de Bei Fragen : contact@medizinnachhilfe.de heut eine "kurze" Zusammenfassung der Glykolyse. Entschuldigt die Unregelmäßigkeit der Tonwiedergabe! Hier nochmal eine schriftliche Zusammenfassung : 1. Glucose wird phosphoryliert, sie bekommt vom ATP eine Phosphatgruppe übertragen. Das zuständige Enzym welches die Reaktion katalysiert ist die HEXOKINASE. Das Ergebnis ist die Glucose-6-phosphat. 2. Glucose-6-phosphat wird in sein Konstitutionsisomer Fructose-6-phosphat umgewandelt durch das Enzym Phosphoglucoisomerase. 3. Hier wird unter Energieaufwand Was heißt das? ATP wird natürlich verbraucht! Fructose-6-phosphat phosphoryliert, es entsteht das Zucker Fructose-1,6-bisphosphat. Unser Enzym für diese Reaktion ist die Phosphofructokinase. 4. In diesem Schritt findet die eigentliche Lyse statt, die Hexose Fructose-1,6-bisphosphat wird durch die Aldolase in die beiden Zucker Dihydroxyacetonphosphat und Glycerinaldehyd-3-phosphat = GAP, umgewandelt. 5. GAP und Dihydroxyacetonphosphat sind Konstitutionsisomere, ganz praktisch den durch das Enzym Isomerase können die beiden sozusagen ineinander umgewandelt werden. Warum wollen wir das? Weil das nächste Enzym in der Glykolyse nur GAP verwerten kann. 6. GAP wird nun jetzt oxidiert, indem es seine Elektronen NAD+ schenkt, dadurch entsteht jetzt 1,3-Bisphosphoglycerat und 2 Moleküle NADH .Unser Enzym für diese Reaktion: Triosephosphat-Dehydrogenase. Diese Reaktion ist exergonisch. Juhuu Energie! Und genau diese Energie wird nun dafür verwendet, ein anorganisches Phosphat aus der Zelle auf das Substrat zu übertragen. 7. Die in Schritt 6 gebundene Phosphatgruppe wird auf ADP übertragen. Enzym: Phosphoglyceromutase. Es entsteht 3-Phosphoglycerat. Da ja pro Mol Glucose 2 Triosen entstehen, entstehen auch 2 ATP-Moleküle. 8. Nun wird die Phosphatgruppe durch die Phosphoglyceromutase verschoben, wir erhalten 2-Phosphoglycerat. 9. Das Enzym Enolase spaltet vom Substrat ein Wassermolekül ab, es bildet sich dadurch eine Doppelbindung. Die Phosphatgruppe des entstandenen Phosphoenolpyruvat =PEP ist durch Elektronenumordnung jetzt sehr instabil gebunden, also sehr reaktionsfreudig. 10. Die instabil gebundene Phosphatgruppe wird auf ADP übertragen, es entsteht durch Wirkung des Enzyms Pyruvatkinase 2 xATP und Pyruvat. Ende der Geschichte!

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